Sojasauce in Vanillekipferln und Zimtsternen: kein Witz, sondern richtig lecker!

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Sojasauce als Salzersatz – auch beim Backen. Auf diese geniale Idee ist Josef Haslinger, Chef-Patissier beim Wiener Traditionshaus Julius Meinl, gekommen.

Für seine Guetzli-Kreationen verwendet er einfach anstatt einer Prise Salz etwas Sojasauce – für das Plus an Geschmack. Passend zur Jahreszeit empfehlen wir, Haslingers Rezepte für zwei beliebte Guetzli-Klassiker einfach einmal auszuprobieren.

Vanille-Sesam-Kipferl

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 100 g geröstete, feingemahlene Mandeln
  • 330 g kalte Butter
  • 20 g Sesamöl
  • 200 g Puderzucker
  • 2 Eigelb
  • ½ ausgekratzte Vanilleschote
  • 1 Spritzer Kikkoman Sojasauce
  • 50 g gerösteter Sesam
  • Puderzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Alle Zutaten rasch zu einem Teig kneten. Mit der Verwendung der kalten Butter wird der Teig beim Kipferlformen nicht so schnell bröselig.

Den ganzen Teig zu einer Rolle formen und eine Stunde ruhen lassen.

Danach den Teig einteilen und Kipferl formen. Im vorgeheizten Ofen bei 185° C ca. 13 Minuten backen. Die Kipferl noch warm mit Puderzucker bestreuen und in einer Guetzli-Dose aufbewahren.

 

Zimtsterne

Zutaten für den Teig:

  • 3 Eier
  • 500 g Mehl
  • 300 g Puderzucker
  • 200 g Butter
  • 120 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 20 g Zimt
  • 1 TL Kikkoman Sojasauce
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • ½ TL Backpulver

Zutaten für die Eiweissglasur:

  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eiweiss

 

Zubereitung:

Alle Zutaten des Teigs miteinander verkneten und 2 Stunden ruhen lassen.
Den Puderzucker und das Eiweiss zu einer dicken, streichfähigen Glasur rühren.

Danach den Teig ca. 6–8mm dick ausrollen und mit der Eiweissglasur bestreichen.

Mit einem feuchten Sternenförmli (immer kurz in kaltes Wasser tauchen) die Guetzli ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Bei 175° C ca. 15–20 Minuten backen, bis sie sich heben lassen – die Glasur soll keine Farbe haben. Keinesfalls zu lange backen.

 

En Guete und eine Weihnachtszeit mit viel Umami wünscht,

das Freaksforfood-Team

 

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